Vortrag

Titel:
Meta-Modell-basierte Modellierung eines Software-Entwicklungsprozesses in der Automobilindustrie: SPEM und ISO/IEC 24744 im Vergleich
(Jens Palluch, Cristina Romcea)

Session:
Fundamente für Vorgehensmodelle

Datum und Uhrzeit:
Mittwoch, 27. Mai 2009 von 14:00 bis 14:40 Uhr

Beschreibung:
Zur Modellierung von komplexen Software-Entwicklungsprozessen, wie sie z.B. in der Automobilbranche existieren, entstanden in den letzten Jahren zwei Meta-Modelle: das „Software & Systems Engineering Meta-Model” (SPEM) und das „Software Engineering Meta-Model for Development Methodologies” (SEMDM; ISO 24744). Im Rahmen eines industriellen Forschungsprojektes wurden beide Meta-Modelle hinsichtlich ihrer Eignung untersucht, indem ein Ausschnitt aus dem existierenden Software-Entwicklungsprozess von Continental Automotive Systems mit beiden modelliert wurde. Im Vortrag werden beide Meta-Modelle vorgestellt, miteinander verglichen und die Ergebnisse der Evaluierung präsentiert.


Referenten:

Jens Palluch studierte Technomathematik an der Technischen Universität Clausthal. Nach seinem Abschluss 1996 begann er seine berufliche Laufbahn als Software-Entwickler, Projekt- und Gruppenleiter in der Banken- und Finanzdienstleistungsbranche. In 2001 wechselte er in ein mittelständisches Software-Unternehmen, das die Steuerungs-Software für medizintechnische Geräte entwickelt. 2003 wurde Jens Palluch wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Software Engineering der Universität Erlangen-Nürnberg; seine Forschungsgebiete dort waren Software Fault Tolerance, Requirements Engineering und Security. Seit 2005 ist er für die Method Park Software AG als Consultant mit dem Schwerpunkt Requirements Engineering tätig. Jens Palluch ist IREB Certified Professional for Requirements Engineering, iNTCCM Certified Professional in Configuration Management, iNTACS certified ISO/IEC 15504 Provisional Assessor und hat das ITIL Foundation Certificate in IT Service Management. Die in seiner Diplomarbeit beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelte Regelung wurde in Deutschland, Frankreich und den USA zum Patent angemeldet.

Cristina Romcea ist für das Qualitätsmanagementsystem im Geschäftsbereich Transmission der Continental AG verantwortlich. In dieser Funktion koordiniert und unterstützt sie die Prozessmanager der verschiedenen Organisationsbereiche bei der Definition, Verbesserung und Umsetzung ihrer Prozesse und Projekte.
Cristina Romcea startete ihre berufliche Karriere nach dem Abschluss ihres Informatikstudiums bei Continental Automotive Systems in Sibiu, Rumänien. Nach ihrer Ausbildung zum Six Sigma Greenbelt und ISO/TS 16949 Auditor konzentrierte sie sich auf ihr Hauptinteressensgebiet – die Software-Entwicklungsprozesse. Als Automotive SPICE Competent Assessorin unterstützt sie Projekte bei der Bewertung und Verbesserung ihrer Prozesse.


 

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